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Das Ende vom Anfang der App

Mobile Apps boomen, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner zeigt. Nach dieser wurden im vergangenen Jahr 2,5 Milliarden Apps weltweit heruntergeladen, wobei knapp drei Milliarden Euro umgesetzt wurden.



Der mobilen App wird das gleiche Schicksal blühen, auch wenn man sich jetzt ein Ende des gerade erst begonnenen Booms noch überhaupt nicht vorstellen kann. Wenn es webbasierte Alternativen gibt. Dann kann man als Verkäufer den ganzen Markt ansprechen, nicht nur einen Teil: Alle Web-Nutzer genauso wie auch jeden Mobil-Anwender, gleichgültig, was für ein Gerät er sein eigen nennt.

Diese Alternativen zur App gibt es natürlich – spätestens wenn schnelle Mobilfunkstandards flächendeckend verfügbar sind und das Internet auf dem Handy ebenso dargestellt werden kann wie heute auf PC, Tablet oder Notebook. Dann nämlich werden all diejenigen Anwendungen, die zurzeit in den Mobilfunk-Stores verkauft werden, direkt im Browser dargestellt werden. Das System ist auch schon da, Anwendungen überall – ob im Web oder Social Networks – sich bezahlen zu lassen: ClickandBuy beispielsweise hatte gestern ein Bezahlsystem für Facebook angekündigt. Damit sollen Mitglieder des sozialen Netzwerks ab Februar nicht nur bequem Dienste nutzen können, sondern auch untereinander Geld überweisen. Und einen Namen haben die App-Killer der Zukunft übrigens auch schon: Man nennt sie ‚Widgets‘.

Relevant weil: Apps sind kurz bis mittefristig als strategiches Mittel relevant, langfristig jedoch werden sich webbasierte Lösungen durchsetzen.

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Wer das Internet beherrscht – beherrscht das mobile Internet

Ökonomische- und Internet-Trends: Wer sind die Gewinner?
Um es kurz zumachen – „2009 – Mobile Internet – Is and Will be Bigger Than Most Think“ Morgan Stanley

Key Learnings:
– Mobile Internet Usage Is and Will Be Bigger than Most Think.
– Apple Mobile Share Should Surprise on Upside Near-Term.
– Next Generation Platforms (Social Networking + Mobile) Driving Unprecedented Change in  Communications + Commerce.
-Mobile in Japan + Desktop Internet Provide Roadmaps for Mobile Growth + Monetization.
– 3G Adoption (Dritte Mobil Generation UMTS)  / Trends Vary By Geography.

Das mobile Internet Computing gestaltet laut Morgan Stanley die Zukunft
und wer im Rennen die mobilen Gewinner sein könnten erfahren wir vieleicht mit ein Blick
auf die Historie der bisherigen technologischen Entwicklungen und deren Gewinner. Wir stellen fest – das neue Firmen oft zu den neuen Größen zählen. Waren es zu Zeiten der Personal Comuter noch Microsoft, Apple, Intel, etc. gehören im Internet Computer Zeitalter u.a. Google, eBay und Amazon zu den Gewinner. Wer wird aber das MOBILE Internet Computing beherrschen?

Hier eine Auswahl wer in Zukunft das Rennen machen könnte –
Ganz vorne Google und als Rookie mit dabei, das Social Network Facebook! Als Verlierer stellen sich die voherigen Mobil Carrier heraus, was abzusehen war.

Wer das Internet beherrscht – beherrscht das mobile Internet. Dazu gehört natürlich weit aus mehr als Smartphones, so zum Beispiel: Car Electronics, GPS, Home Entertainment, Wireless Home Applications, Tablet PC, CellPhone/PDA und vieles mehr.

Vollständige Präsentation

Relevant weil: Wenn wir heute Webseiten entwickeln dann sollten wir die mobile Nutzung mit bedenken. Der lokale- persönliche- wie soziale-Kontext spielen dabei die Hauptrolle aus Sicht der Nutzer.

Bestimmt deine soziale Klasse dein online-soziale-Netzwerk?

Story Highlights

–  Eine aktuelle Nielsen Studie hat soziale Klassenunterschiede von online social networks festgestellt

– Vermögendere Menschen nutze eher Facebook; während MySpace eher der MIttelschicht zuzuordnen wäre

– Nahezu 38 Prozent der LinkedIn users verdienen mehr als $100,000 im Jahr

Relevant weil: Bei der Entwicklung von Social Media Kampagnen ist die Auswahl von PLattformen für die richtige Zielgruppenansprache von Bedeutung.
Vollständiger Artikel

User mit Haushaltseinkommen über $75,000
Facebook — 41.74 percent
MySpace — 32.38 percent
LinkedIn — 58.35 percent
Twitter — 43.34 percent

User mit Haushaltseinkommen unter $50,000
Facebook — 28.42 percent
MySpace — 37.13 percent
LinkedIn — 17.34 percent
Twitter — 28.36 percent

Female users
Facebook — 56.33 percent
MySpace — 56.69 percent
LinkedIn — 48.11percent
Twitter — 53.59 percent

Users 18 to 24
Facebook — 10.27 percent
MySpace — 15.46 percent
LinkedIn — 3.99 percent
Twitter — 9.51percent

Facebook — 31.54 percent
MySpace — 29.09 percent
LinkedIn — 43.64 percent
Twitter — 34.02 percent

Users 35 to 49

Quelle: The Nielsen Co./ CNN

Achtung Twitter!

Achtung Twitter! Belächelt, Sinnvoll egal es wächst und hat allein dadurch an Relevanz gewonnen. In Amerika ist  Twitter sogar der schnellstwachsende Social Media Dienst noch vor Zimbio (Wiki) und Facebook.

Und das bei einer äußerst interessanten Zielgruppe. In Deutschland nutzten im Juni 1,8 Mio. Deutsche den Microbloggingdienst. Dabei ist der Dienst fest in der Hand der 25-34-Jährigen. Ähnlich in Amerika:

Was den deutschen Twitter Nutzer wichtig ist hat TRND in einer Umfrage herausgefunden.

In einer Untersuchung hat PR-COM die Aktivitäten der deutschen Top-Unternehmen im Hype-Medium Twitter untersucht. Die Unternehmen und ihre Follower:

Vorbildlich agiert nach Aussage der WuV (Ausgabe 33/2009) beispielsweise der Daimler Konzern, der gleich mit mehreren Account vertreten ist und Twittert für unterschiedliche Ziele einsetzt. So liefert der Account @ Daimler nicht nur Informationen aus den Geschäftsbereichen, sondern führt auch einen Dialog mit den Followern. @ T- Mobile wiederum aktiviert Followers als Produktester. Letzlich wird wohl eine Mischung aus Dialog und Service erfolgsversprechend sein, die eine Community erschließt, die den Absatzkanal Twitter vertrauen. Bedenken sollte man aber immer das rund 10% aktive User (Sender) sind und 90% passive User (Zuhören). Twitter ist laut Harvard Business Review damit ideal, um Nachrichten zu übermitteln.

Quellen: PR-COM, Harvard Business Review, WuV 33/2009 (Print), Nielsen Net View

Social Shopping und Empfehlungen mit wachsender Bedeutung

Neue Ergebnisse der Nielsen Global Online Consumer Survey zeigen eine gewachsene Bedeutung von persoenlichen Empfehlungen und Online Empfehlungen, die von unbekannten Konsumenten geschrieben werden. So vertauen 90 % der Nutzer den Empfehlungen von Bekannten und 70 % den von Unbekannten online gestellten Empfehlungen bzw. Kritiken. Damit hat die Werbeform Online Empfehlungen das hoechste Vertrauen. Gleichfalls, mit Ausnahme von Zeitungswerbung, ist aber auch das Vertrauen in andere Werbeformen und Marken gestiegen, was in neuen Werbestrategien begruendet sein kann. Auf globaler Ebene zeigen sich unterschiedliche Levels des Vertrauens in die einzelnen Werbeformen, weshalb die Ergebnisse bedeutsam fuer die Ausarbeitung von Werbestrategien sind.

http://blog.nielsen.com/nielsenwire/consumer/global-advertising-consumers-trust-real-friends-and-virtual-strangers-the-most/

Wie mobile Medien das Marketing revolutionieren.

Die Mediennutzung und das Konsumverhalten von morgen.

Marken, Medien, Händler und Agenturen stehen vor großen Veränderungen. Social und Mobile Media lassen Medienkonsum, Kommunikation und Shopping zusammenwachsen. Geschäftsmodelle, Reichweiten, Kommunikationsarten etc. werden sich radikal ändern. Aber weder MTV noch YouTube haben den Radio-Star getötet. Print stirbt nicht aufgrund von Blogs und Online-Medien. Und der stationäre Handel wird nicht von Online-Shops ausgelöscht. Ihre Rolle und Funktion im Alltag von Konsumenten ändern sich. Wir als Konsumenten geben ihnen eine neue Bedeutung.

THE AGE OF ON. Interone und Jelden Trend & Trans­formation Consulting untersuchten erstmals, wie die Early Adopter von heute die Mediennutzung und das Kaufverhalten von morgen revolutionieren, welche neu­en Bedeutungen sie den verschiedenen Medien- und Konsumkanälen zuschreiben und was das für die Marken- und Produktkommunikation bedeutet.

Studie_The-Age-Of-On

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