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Internet Trends 2010 by Morgan Stanley Research

Das mobile Internet wird dank 3G (UMTS) in den nächsten zwei Jahren das meist genutzte Medium als Zugang zum Internet.
Smartphone wie iphone, Android und das iPad inklusive ihrer Apps leiteten den Durchbruch ein und sind heute
der Konkurrenz aus der Nutzungsperspektive eine Nasenlänge voraus. Android gewinnt rasant Marktanteile und wird
vorraussichtlich im nächsten Jahr sogar das iphone überholen.

Schneller als sein Schatten. Tablet PC wie das ipad sind die neuen Entertainment Maschinen für zu Hause und Unterwegs: Um zu lesen, ins Internet zugehen,
Filme anzusehen und auch für einfache berufliche Zwecke Mails und Termine etc. reichen sie aus.   Zeitungsverlage
haben dies erkannt und bringen ihre Publikationen als PDF (geringe Bildauflösung) oder in einer
optimierten Version mit HD Bildmaterial und Video Content online. Das Abo ist analog der Printausgabe
und kostet in der optimierten Version aufgrund des höheren Aufwandes und des Zusatznutzen etwas mehr.

Online Werbung tritt laut Morgan Stanley ins goldene Zeitalter ein. Immer höhere Etats
für Internetwerbung ist ein anhaltender Trend. Zudem hat das Internet eine spezifischere Trefferquote
der Zielgruppen und dazu wesentlich geringeren Kosten. 2 Dollar für 1000 Impressions entgegen
15 bei Magazinen  und 26 bei Fernsehen.


Präsentation: ms_internet_trends_060710

Relevant weil: Wir müssen mit Hochdruck unser KnowHow aufbauen und Lösungen für neue Endgeräte entwickeln.
Die Entwicklung für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablet-PC und ihrer besonderen Eigenschaften wie Zugangsgeschwindigkeiten UMTS; Displaygröße, Touchpads, Plattformtechnologien etc.. fordern dabei eine wesentliche Lernkurve.

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Das Ende vom Anfang der App

Mobile Apps boomen, wie eine Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner zeigt. Nach dieser wurden im vergangenen Jahr 2,5 Milliarden Apps weltweit heruntergeladen, wobei knapp drei Milliarden Euro umgesetzt wurden.



Der mobilen App wird das gleiche Schicksal blühen, auch wenn man sich jetzt ein Ende des gerade erst begonnenen Booms noch überhaupt nicht vorstellen kann. Wenn es webbasierte Alternativen gibt. Dann kann man als Verkäufer den ganzen Markt ansprechen, nicht nur einen Teil: Alle Web-Nutzer genauso wie auch jeden Mobil-Anwender, gleichgültig, was für ein Gerät er sein eigen nennt.

Diese Alternativen zur App gibt es natürlich – spätestens wenn schnelle Mobilfunkstandards flächendeckend verfügbar sind und das Internet auf dem Handy ebenso dargestellt werden kann wie heute auf PC, Tablet oder Notebook. Dann nämlich werden all diejenigen Anwendungen, die zurzeit in den Mobilfunk-Stores verkauft werden, direkt im Browser dargestellt werden. Das System ist auch schon da, Anwendungen überall – ob im Web oder Social Networks – sich bezahlen zu lassen: ClickandBuy beispielsweise hatte gestern ein Bezahlsystem für Facebook angekündigt. Damit sollen Mitglieder des sozialen Netzwerks ab Februar nicht nur bequem Dienste nutzen können, sondern auch untereinander Geld überweisen. Und einen Namen haben die App-Killer der Zukunft übrigens auch schon: Man nennt sie ‚Widgets‘.

Relevant weil: Apps sind kurz bis mittefristig als strategiches Mittel relevant, langfristig jedoch werden sich webbasierte Lösungen durchsetzen.

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