Archiv für August 2010

Cottonelle lässt über Toilettenpapier abstimmen

Die Toilettenpapier-Marke Cottonelle hat in den USA mit Hilfe von Smartphone-Anwendungen und interaktiven Postern eine skurrile Kampagne gestartet: Im ganzen Land sollten die Konsumenten wählen, ob sie lieber Klopapier nutzen, das nach oben oder unten abrollt. Nachdem feststand, dass über 73 Prozent der Teilnehmer nach oben abrollendes Papier bevorzugen, wurde folgerichtig damit geworben, dass das neue Cottonelle-Produkt garantiert so abrollt, und alle “anderen” Packungen zurückgerufen werden. Ziel war natürlich, den Konsumenten zu zeigen, dass Toilettenpapier nicht gleich Toilettenpapier ist.

www.cottonellerollpoll.com/

Relevant weil: Interaktive Werbung schafft eine direkte Erfahrung mit der Marke und zudem weitere Aufmerksamkeit von Passaten.

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Interaktives werbeplakat lädt zum Schlagabtausch ein

In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Ogilvy hat das Unternehmen Lab Nutrition in Peru ein interaktives Werbeplakat entwickelt. Der Werbeslogan “Test Your Strength” soll Passanten einladen, auf einen speziellen Bereich der Werbetafel zu schlagen. Ja nach Intensität des Schlages leuchtet ein Farbdisplay im Stil des Jahrmarktspiels “Hau den Lukas” auf. Ist der Schlag zu schwach, wird dem Passanten das neue Nahrungsergänzungsmittel von Lab Nutrition empfohlen, das die Kraft nachhaltig steigern soll. Konsumenten werden so durch die interaktive Werbetafel direkt mit dem Produktnutzen in Kontakt gebracht.

Relevant weil: Interaktive Werbung schafft eine direkte Erfahrung mit der Marke und zudem weitere Aufmerksamkeit von Passaten.

Mehr Sicherheit für Radler

Um für den “Bike Month” in Kanada zu werben und dabei auch Autofahrer auf die erhöhte Zahl der Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern aufmerksam zu machen, setzte die Agentur Grey Vancouver eine intelligente Promotion-Kampagne um: Es wurden Sticker in die rechten Seitenspiegel von Autos geklebt, die den Anschein erweckten, dass sich ein Fahrradfahrer hinter dem Auto bewegt. Weiterhin fuhren Radfahrer in der Stadt herum, die komplett in Luftpolsterfolie verpackt waren, um so den Sicherheitsaspekt zu unterstreichen, für den vor allem auch Autofahrer verantwortlich sind. Das Motto lautete “June is Bike Month. Look out for cyclists”.

via blissblog

Erfolgfaktoren des mobilen Internets

Mobiles Internet bezeichnet die Möglichkeit  das gesamte oder Teile des Internets, auf einem Mobilgerät zugänglich zu machen.  Im allgemeinen Sprachgebrauch werden unter Mobilgeräten Mobiltelefone, Smartphones (Handys) und Personal Digital Assistants(PDA) zusammengefasst. Notebooks und Subnotebooks (inkl. UMTS/WLAN) können im weiteren Sinne ebenfalls der Gruppe der Mobilgeräte zugeordnet werden.

Auffindbarkeit

Sorgen sie dafür das ihr Internetangebot gefunden werden kann
Berücksichtigen Sie die unterschiedliche Endgeräte und richten sie eine Automatische Weiterleitung ein
Bieten sie auf der mobilen Seite einen Link zur normalen Webseite an

Nützlichkeit

Passen sie Ihre Webseite an die Ziele Ihrer Nutzer im mobilen Kontext an

Gebrauchtstauglichkeit

Beachten sie bewährte Usability Richtlinien
Nutzen Sie die kleine Bildschirmgröße der Smartphones nutzerorientiert

Nutzerspass

Anwendungen, die gut aussehen und intuitiv sind, schneiden bei der Bewertung durch die Benutzer oft besser ab als solche, die technisch, kühl und unansprechend gestaltet sind

Quelle: Das mobile Web Usability Monitor 2010

Relevant weil: Mobiles Internet ist weltweit zukunftsrelevant und wird in der Nutzung Desktop User überholen.

Quelle: Morgan Stanley 2010 (Seite 8 ) www.morganstanley.com/institutional/techresearch/pdfs/Internet_Trends_041210.pdfDas mobile Web Usability Monitor 2010

HTML5 und/oder Flash

Erste Annäherungen anhand eines Piloten:
Aufgabe: Erstelle einen Produkt-Showroom für das Internet welcher State of the Art, alle Menschen in Deutschland erreicht und der später auf mobile Endgeräte ausrollbar ist.

Es ist keine Frage entweder oder? Sondern!
1. Welche Infrastruktur wollen wir nutzen?
2. Wie wollen wir unsere Kommunikation inszenieren?
3. Welche Technology ist dafür am Besten geeignet und bieteta) den kleinsten gemeinsamen Nenner oder b) lässt die Optimale Inszenierung zu?

Produkt-Showroom im Internet für den Desktop PC

Wie viele Menschen erreichen wir auf Desktop PC über Html5 oder Flash9 in Deutschland? Bei Flash zeigt sich eine insgesamt sehr hohe Verbreitung. Flash 9-Inhalte können knapp über 87% der Besucher betrachten. Nachteil: Einige Mobile Devices wie das iPad unterstützen kein Flash. Mit HTML5 würden wir bei dem aktuellen Optimierung für Explorer 6> sowie Firefox ab Version 3> rund 38,1 Prozent der User verlieren, da selbst der aktuellste Explorer 8 derzeit Html5 nicht unterstützt. Der Internet Explorer 9, mit Html5 Unterstützung, soll Ende 2010/Anfang 2011 für Windows Vista und Windows 7, aber nicht mehr für Windows XP erscheinen.

-> Fazit: Für aufwendige Animationen mit hohen Verbreitungsgrad sind Internetlösungen auf dem Desktop optimal in Flash zu lösen. Für einfache Lösungen HTML ohne den Aufsatz HTML5 (ab IE Version 9 kommt dann HTML5 wieder ins Blickfeld

 

Produkt-Showroom im Internet für mobile Devices

Welche mobilen Devices erreichen wir mit Html5 vs.Flash (mobile und Innovative Endgeräte wie iPhone, iPad, Android, Windows 7,  …..)? Flash-Inhalte können nicht auf mobilen AppleGeräten angesehen werden und das ist ein Dilemma für die Werbeindustrie weltweit. (Eine nicht verifizierte Quelle weisst 50% des mobilen Traffics iphone und Android Endgeräten zu, bei  nur 18% Marktdurchdruingung bei Smartphones). Apple will auf den eigenen Geräten im Gegensatz zum Konkurrenten Google Android keine Flash-Inhalte, sondern treibt HTML5 als offenen Standard voran. Werbung auf mobilen Endgeräten muss sich entweder von Flash lösen oder einen großen Teil der mobilen Begleiter vernachlässigen.

-> Fazit: HTML5 bietet die beste Verbreitung und ist ein übergreifender Standard und beinhaltet auch die für die Werbeindustrie aktuell relevanten Apple Geräte.

 

Entwurf

HTML/HTML5 bietet die in unserem Piloten die Grundlage für  Desktop und mobilen Endgeräten sowie  zusätzliches Potenzial für Handys und Tablet PC. Flash wird zur Optimerung des Frontend für Desktop PC eingesetzt um aufwendige Animationen zu ermöglichen.  Dieser Aufbau kostet etwas mehr – läßt aber einen zukünftigen Ausbau des mobilen Internets bei Bedarf zu ohne eine komplett neue Lösung aufzusetzten.

 

Drei Szenarien zur Umsetzung des Showroom.

Gesamtfazit: Native oder Hybride Lösung, eine Frage der Zielgruppe, der Anforderungen und das zur Verfügung stehenden Produktionsbudget.
In unserm Fall haben wir zur zweiten Lösung “Comfort” geraten (Basis auf HTML/HTML5 und Optimierung für Desktop PC in Flash), da Fokus auf dem Produktshowroom für das Internet auf dem Desktop PC lag und mobiles Internet nachgelagert bereit gestellt werden soll. Zudem unsere Lösung fette Animationen vorsieht welche sich in Flash optimal umsetzen lassen.

Siehe auch: multiscreen-und-multiplattform oder den Output Volkswagen Thinkblue und die Thinkblue Symphonie


HTML5 Overview

Web

Musikvideo im mobile touch interface & augmented reality style